Sonntag, 9. Oktober 2016

...und der Südwesten war da auch noch...Teil 1

Von Cork aus ging es weiter, erst mit dem Bus zum Kerry Airport, da hab ich mir ganz mutig ein Auto geliehen und bin dann nach Castleisland, in eine riesige Tropfsteinhöhle (Crag Cave). Ich wusste erst nicht auf was genau ich mich da ein lasse, denn bei einer Höhle kauft man ja immer ein bisschen die Katze im Sack. Aber nach den schier unendlichen Stufen immer weiter hinunter, tat sich schon ein riesiger Raum der Höhle auf mit Stalaktiten und Stalagmiten, das sollte aber nur der erste von 3 großen Abschnitten in der Höhle sein. Die Bilder geben leider nur geringfühgig wieder, wie beeindruckend es wirklich war.
Dann ging es weiter auf die Dingle Halbinsel nach Castlegregory, ein Dorf auf einer Landzunge and der Dingle Halbinsel. Das Guesthouse lang direkt am Wasser, der Blick aus dem Fenster ging auf eine kleine Bucht, das war sehr malerisch und ich hatte kurz mit dem Gedanken gespielt länger zu bleiben.
Am nächsten Tag bin ich nach Inch gefahren, das ist auch ein kleiner Ort mit einem riesigen Strand und ich hab einen spaziergang am Brandon Bay gemacht, langer Strand und außer den Surfer und mir, war da kein Mensch, nur Wind und Wellen.
Crag Cave
Auf dem Weg nach Castlegregory
Castlegregory
Inch beach
Brandon Bay
Fotos: Katharina Veith

Der Süden ... von Irland

Ich war nicht nur in Dublin, und der Rest der Geschichte kommt jetzt.
Mein nächstes Ziel auf der Reise war Cork, ganz im Süden von Irland und die 2. größte Stadt des Landes. Deutlich kleiner, übersichtlicher und schon viel irischer als Dublin.
Als ich aus dem Bus ausgestiegen bin und auf der Suche nach Essen in einem kleinen polnischen Café gelandet bin, ja das war vielleicht nicht sehr irisch, aber super lecker. Ich habe seit Ewigkeiten mal wieder richtige Kartoffelpuffer gegessen. Dann bin ich durch die Stadt mäandert und hab mal hier mal da Halt gemacht, hab eine wunderschöne Kirche angeschaut, einen großartigen Musikladen gefunden und hab 3 Tassen Kaffee in drei verschiedenen Cafés getrunken. Also eigentlich bin ich lieber Draußen, aber es hat an dem Tag geschüttet was das Zeug hält und irgendwann war ich ziemlich sehr nass und dann war es immer mal wieder Zeit für ein bisschen Trocknen und aufwärmen.
Abends hab ich mich dann mit meinem Couchsurfhost getroffen, er hat mir noch die Uni in Cork gezeigt, die teilweise alt und ehrwürdig ist und teilweise ein bisschen Plattenbetonbau, wie auch viele Andere Unis zu bieten haben. Dann sind wir noch los und ich hab eine wahnsinnig gute Pizza gegessen und konnte mich in einem kleinen Pub mit Kamin wieder schön aufwärmen, wir haben irgendwie die halbe Nacht noch gequatscht, ich hab so viele gute Reisetipps bekommen, dass ich locker noch mal 3 Woche in Irland verbringen muss.


die Innenstadt von Cork
Der Fluss Lee, der sich durch die Stadt schlängelt
St. Finbarre´s Cathedral
Fotos: Katharina Veith